Archiv für die Kategorie „Windows“

Dragon NaturallySpeaking Premium wird eingstellt

In einem Mail von vor drei Tagen (6.6.2017) bekam ich von Nuance die Mitteilung, dass ihr Produkt Dragon NaturallySpeaking Premium nun eingestellt werden würde und das premium-Produkt neben der Starter-Version nun Dragon Professional Individual 15 mit dem stolzen Listenpreis von 399 Euro sei. Die Nachricht kam natürlich mit einem Rabatts-Angebot für ein Upgrade an mich. Nachdem ich auf der Website von Nuance nachsah, konnte ich aber noch immer eine Premium-Version der Software finden. Vielleicht wird dies in den nächsten Wochen aus dem Katalog genommen? Für ein paar mehr Funktionen sind die knapp 400 Euro jedenfalls ein stolzer Preis.

Unterschiede Dragon NaturallySpeaking 13 Home und Premium

Sollte sich jemand wundern, worin die Unterschiede der Versionen Home und Premium der Spracherkennungssoftware Dragon NaturallySpeaking 13 liegen, hier gibt es den offiziellen Versionsvergleich (auf Englisch).

Zwischen Home und Premium gibt es nicht viel Unterschied, Premium hat zusätzlich lediglich Unterstützung von Microsoft Exel und Microsoft PowerPoint, kann die Aufnahme der eigenen Stimme wiedergeben, erlaubt Transkriptionen von Aufgenommenem, und lässt Wörterlisten und Profile im- und exportieren.

Dragon NaturallySpeaking 13 unterstützt außerdem Windows 10. Details dazu hier (ebenfalls in Englisch).

Neues Dragon NaturallySpeaking 13 veröffentlicht!

Dragon NaturallySpeaking 13Nuance veröffentlicht die nächste Version der Spracherkennungssoftware Dragon NaturallySpeaking. Die 13. Version soll noch genauer arbeiten, unterstützt nun Laptop-Mikrofone und soll auch mit weiterer Software noch besser zusammenarbeiten. Das Update von meiner Version 11.5 kostet mich 99 Euro. Ist es das wert? Denn ich vermisse eigentlich nichts. Wer allerdings noch keine Spracherkennungssoftware benutzt, und diese aber überlegt, dem kann ich Dragon NaturallySpeaking nur wärmstens empfehlen!

Testbericht auf heise.de

Ein ausführlicheren englischen Testberichte hat außerdem pcmag.com veröffentlicht.

Dragon NaturallySpeaking 12 mit 50% Rabatt

Bis zum 31. Juli 2013 gibt es auf Amazon die aktuelle Version 12 der Spracherkennungssoftware Dragon NaturallySpeaking noch um 50 % vergünstigt! Schnell zugreifen, wer überlegt!

Danke an Clemens!

Dragon NaturallySpeaking 12 angekündigt!

Nuance hat eine neue Version der Spracherkennung Dragon NaturallySpeaking angekündigt. Ab dem 21. August erscheint nun Version 12 der marktführenden Spracherkennungssoftware für PCs.
Unter den Neuerungen befinden sich unter anderem weiters verbesserte Erkennungsgenauigkeit, neue Formatierungsregeln, Gmail und Hotmail-Webinterface-Unterstützung, und ein Android-Remote-Mikrofon. Nuance verspricht „gut 100 neue Funktionen, Verbesserungen und Erweiterungen“.

Google Suche per Sprache

Google hat ein neues Feature gestartet, dass es einem erlaubt, wie schon am Handy seit längerem möglich, auch am Computer mit Sprache zu suchen. Die Sprachsuche ist nur mit Googles eigenem Browser Chrome verwendbar und auch nur auf der englischen Google-Seite anfindbar.

Nach Ausprobieren der Sprachsuche kann ich aber sagen, dass Google mit meiner österreichischen IP-Adresse automatisch auf deutsche Sprache wartet und diese auch erstaunlich gut erkennt. Die Sprachsuche funktioniert demnach auch auf Deutsch (möglicher Weise auch in anderen Sprachen), jedoch nur auf der englischen Google-Website.

Kostenloses Update für Dragon NaturallySpeaking: Version 11.5

Für alle Benutzer von Dragon NaturallySpeaking 11 gibt es Ende Juni ein kostenfreies Update auf die neue Version 11.5.

Einige wesentliche Neuerungen sind:

  • Verwendung des iPhones/iPod Touch als drahtloses Mikrofon
  • Neue Befehle für Facebook und Twitter
  • Bessere Befehle für Microsoft Office 2010
  • Verbesserte Korrektur- und Bearbeitungsoptionen

Weitere Infos

Der optimale PC für Spracherkennungssoftware

Welchen Computer für Dragon NaturallySpeaking 11?

Als einer der auf Spracherkennungssoftware angewiesen ist, möchte ich natürlich beim Kauf eines neuen Computers wissen, welche Faktoren für Genauigkeit und Geschwindigkeit von Spracherkennungssoftware (Dragon NaturallySpeaking 11) ausschlaggebend sind. So frage ich mich, soll es ein 4-Kern-Prozessor oder doch ein 6-Kern-Prozessor sein? Wie viel Arbeitsspeicher (RAM) ist nötig? Ist eine SSD ausschlaggebend?
Nachdem ich mich im Web für Antworten darauf auf die Suche gemacht habe, bin ich reichlich fündig geworden: vor alllem bei den KnowBrainer Speech Recognition-Foren. In ihnen findet man eine reichhaltige Quelle rund um das Thema und aufgrund von professionellen Spracherkennungssoftware-Nutzern bekommt man fundierte Auskünfte rund um alle Fragen zum Thema Spracherkennung (vor allem zu Dragon NaturallySpeaking). Die Foren sind sehr zu empfehlen.

Nun zu meiner speziellen Frage, der Auswirkung von Prozessor und Arbeitsspeicher auf Erkennungsgeschwindigkeit der Spracherkennungssoftware. Nach fundierter Antwort auf meine Frage im Forum (mein Thread ist hier nachzulesen), weiß ich nun so einiges mehr:
Beim Prozessor ist nicht vorrangig die Kern-Geschwindigkeit ausschlaggebend, sondern vielmehr der L2/L3-Cache. Spracherkennung ist ein linearer Prozess, somit ist der Einsatz von möglichst vielen Kernen nicht unbedingt von Vorteil (so erklärt es Benutzer „Chucker“, ein – wie es scheint – recht erfahrener Nutzer). Prozessoren wie die Core i7-Serie bei Intel oder die neuesten Prozessoren von AMD sind erst auf „multicore/multithreading processing“ optimiert, da sie auch L3-Cache besitzen (Dual Core Prozessoren besitzen diesen nicht). Der Level 3-Cache ist Zwischenspeicher für die vom Prozessor am häufigsten genutzten Prozesse und kennzeichnet sich vor allem dadurch aus, dass alle Kerne auf ihn zugreifen können – im Gegensatz zum Level 2-Cache, der nur vom jeweiligen Kern verwendet werden kann (…sofern ich das richtig verstanden habe…). Da der Prozessor-Cache um ein tausendfaches schneller als der Arbeitsspeicher abgegriffen werden kann, ist es von Bedeutung einen möglichst großen Level 3-Cache zu haben, da so der Prozessor schneller arbeiten kann. Mehr von Bedeutung ist der Zwischenspeicher – ob Prozessorcache oder RAM.
In Bezug auf Arbeitsspeicher (RAM) empfiehlt das Forum bei Verwendung von Windows 7 64 Bit mindestens 6 GB. Die 64 Bit-Version von Windows 7 ist ohnehin schon speicherhungrig, und Dragon NaturallySpeaking kann nur so schnell arbeiten, wie auch Windows 7 es kann. Mehr als 8 GB hält das Forum nicht vonnöten.

Weil ich es zu Beginn erwähnt habe: Eine SSD ist für Dragon NaturallySpeaking zu vernachlässigen, da sich eine Schreib/Lese-Geschwindigkeit der Festplatte nur beim Laden und Speichern des Benutzerprofils auswirkt, nicht aber während des Arbeitens/Erkennens.

Viel wichtiger – und das scheint überhaupt das Wichtigste zu sein – ist die Art der Sprechweise. Wie es ein Nutzer meint, ist die Erkennungsgenauigkeit und Geschwindigkeit zu 70 % von der eigenen Sprechweise abhängig, so ziemlich gleichgültig bei welcher Hardware. Das heißt soviel wie: deutlich sprechen, gut artikulieren, nicht murmeln, dialektfrei, nicht zu geschwind (aber auch nicht zu langsam – eben natürlich), in ganzen Sätzen (im Gegensatz zum Tippen also den vollständigen Satz schon vorher im Kopf haben). Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es ein anderer Schreibprozess ist, mit Spracherkennungssoftware zu arbeiten. Im Besonderen ist es wichtig, vor dem Diktat schon den ganzen Satz, oder zumindest den Teilsatz im Kopf zu haben, um so der Software die Möglichkeit zu geben, sich auch nach dem Kontext orientieren zu können (so wie es auch wir Menschen tun). Das Erkennen einzelner Wörter ist für die Spracherkennungssoftware bedeutend schwieriger.
Zu Beginn bedarf dies unter Umständen einiger Umstellung, zahlt sich im Endeffekt aber durch weniger Erkennungsfehler aus.

Der letzte wichtige Teil für erfolgreiche Spracherkennung ist die Verwendung eines geeigneten Mikrofons und vor allem auch eines hinreichenden Audiointerfaces. Die Wahl des Mikrofons ist sehr stark auch eine persönliche Entscheidung die sich vor allem nach Verwendung und Zweck ausrichtet. In den KnowBrainer-Foren werden hierzu ausreichend Tipps gegeben. Außerdem gibt es auch einen KnowBrainer-Store in dem Mikrofone und Interfaces direkt bezogen werden können (befindet sich allerdings in den USA).
Einen weiteren Spezialisten für Geräte rund um Spracherkennung habe ich aus Großbritannien gefunden, auf dessen Website (ITSpeaking) gibt es eine gute Auflistung an für Spracherkennung geeigneter Hardware.

Wer nicht allzu gut Englisch spricht, findet auch im deutschen Forum zur Spracherkennung mit Dragon NaturallySpeaking Antworten.


Diesen Beitrag habe ich mit Dragon Dictate 2.0 für Mac diktiert.

Mit Microsoft Kinect Windows 7 steuern

Microsofts Projekt Kinect, ehemals „Projekt Natal“, hatte ich nun lange unter Beobachtung, immer mit dem Gedanken, dass das System für eine alternative Computersteuerung gute Ansätze zeige. Wie derStandard.at nun berichtet, beobachtet Microsoft die Hacks rund um das System mit Spannung.
Auch für die Steuerung des Mauscursors ist es nun so weit, die ersten Versuche mit der Xbox 360-Erweiterung Kinect den ganz normalen Windows-Desktop zu steuern (die Maus zu steuern) sind erfolgreich:

 

Das Video stammt von Wolfgang Herfurtner, Chef der deutschen Firma Evoluce (spezialisiert auf Multi-Touch und Gestensteuerung), der in seinem Blog die neuesten Erfolge zeigt.

Ein Betriebssystem wie Windows 7 ist freilich auf feinere Eingabemethoden als diese (noch) grobe Gestensteuerung ausgelegt. Wie einige Kommentatoren meinen ist Kinect noch nicht sehr feinfühlig, Bewegungen mit dem ganzen Arm sind notwendig. Das mag sehr mühsam erscheinen, für Menschen mit Behinderungen ist das aber weniger relevant, außerdem sagt uns die Ergonomie, je mehr Bewegung desto besser.

The Peregrine: GloveBox für Mac

Iron Will hat die Download-Seite der Peregrine-Website aktualisiert: Als Download gibt es nun verschiedene Versionen der GloveBox und das Microsoft .NET-Framework. Die größte Neuigkeit ist aber die Ankündigung der Mac-Version der Software für September – müsste also schon verfügbar sein. Die konfigurierbaren Berührungsflächen sind zwar hardwaremäßig im Chip des Handschuh-Pods gespeichert (!), also nach Konfiguration auf allen Rechnern nutzbar, jedoch erreicht man die Mac-eigenen Sondertasten nur schwer (außerdem hat nicht jeder einen Windows-Rechner).

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