Archiv für die Kategorie „Windows“

Google Suche per Sprache

Google hat ein neues Feature gestartet, dass es einem erlaubt, wie schon am Handy seit längerem möglich, auch am Computer mit Sprache zu suchen. Die Sprachsuche ist nur mit Googles eigenem Browser Chrome verwendbar und auch nur auf der englischen Google-Seite anfindbar.

Nach Ausprobieren der Sprachsuche kann ich aber sagen, dass Google mit meiner österreichischen IP-Adresse automatisch auf deutsche Sprache wartet und diese auch erstaunlich gut erkennt. Die Sprachsuche funktioniert demnach auch auf Deutsch (möglicher Weise auch in anderen Sprachen), jedoch nur auf der englischen Google-Website.

Kostenloses Update für Dragon NaturallySpeaking: Version 11.5

Für alle Benutzer von Dragon NaturallySpeaking 11 gibt es Ende Juni ein kostenfreies Update auf die neue Version 11.5.

Einige wesentliche Neuerungen sind:

  • Verwendung des iPhones/iPod Touch als drahtloses Mikrofon
  • Neue Befehle für Facebook und Twitter
  • Bessere Befehle für Microsoft Office 2010
  • Verbesserte Korrektur- und Bearbeitungsoptionen

Weitere Infos

Der optimale PC für Spracherkennungssoftware

Welchen Computer für Dragon NaturallySpeaking 11?

Als einer der auf Spracherkennungssoftware angewiesen ist, möchte ich natürlich beim Kauf eines neuen Computers wissen, welche Faktoren für Genauigkeit und Geschwindigkeit von Spracherkennungssoftware (Dragon NaturallySpeaking 11) ausschlaggebend sind. So frage ich mich, soll es ein 4-Kern-Prozessor oder doch ein 6-Kern-Prozessor sein? Wie viel Arbeitsspeicher (RAM) ist nötig? Ist eine SSD ausschlaggebend?
Nachdem ich mich im Web für Antworten darauf auf die Suche gemacht habe, bin ich reichlich fündig geworden: vor alllem bei den KnowBrainer Speech Recognition-Foren. In ihnen findet man eine reichhaltige Quelle rund um das Thema und aufgrund von professionellen Spracherkennungssoftware-Nutzern bekommt man fundierte Auskünfte rund um alle Fragen zum Thema Spracherkennung (vor allem zu Dragon NaturallySpeaking). Die Foren sind sehr zu empfehlen.

Nun zu meiner speziellen Frage, der Auswirkung von Prozessor und Arbeitsspeicher auf Erkennungsgeschwindigkeit der Spracherkennungssoftware. Nach fundierter Antwort auf meine Frage im Forum (mein Thread ist hier nachzulesen), weiß ich nun so einiges mehr:
Beim Prozessor ist nicht vorrangig die Kern-Geschwindigkeit ausschlaggebend, sondern vielmehr der L2/L3-Cache. Spracherkennung ist ein linearer Prozess, somit ist der Einsatz von möglichst vielen Kernen nicht unbedingt von Vorteil (so erklärt es Benutzer „Chucker“, ein – wie es scheint – recht erfahrener Nutzer). Prozessoren wie die Core i7-Serie bei Intel oder die neuesten Prozessoren von AMD sind erst auf “multicore/multithreading processing” optimiert, da sie auch L3-Cache besitzen (Dual Core Prozessoren besitzen diesen nicht). Der Level 3-Cache ist Zwischenspeicher für die vom Prozessor am häufigsten genutzten Prozesse und kennzeichnet sich vor allem dadurch aus, dass alle Kerne auf ihn zugreifen können – im Gegensatz zum Level 2-Cache, der nur vom jeweiligen Kern verwendet werden kann (…sofern ich das richtig verstanden habe…). Da der Prozessor-Cache um ein tausendfaches schneller als der Arbeitsspeicher abgegriffen werden kann, ist es von Bedeutung einen möglichst großen Level 3-Cache zu haben, da so der Prozessor schneller arbeiten kann. Mehr von Bedeutung ist der Zwischenspeicher – ob Prozessorcache oder RAM.
In Bezug auf Arbeitsspeicher (RAM) empfiehlt das Forum bei Verwendung von Windows 7 64 Bit mindestens 6 GB. Die 64 Bit-Version von Windows 7 ist ohnehin schon speicherhungrig, und Dragon NaturallySpeaking kann nur so schnell arbeiten, wie auch Windows 7 es kann. Mehr als 8 GB hält das Forum nicht vonnöten.

Weil ich es zu Beginn erwähnt habe: Eine SSD ist für Dragon NaturallySpeaking zu vernachlässigen, da sich eine Schreib/Lese-Geschwindigkeit der Festplatte nur beim Laden und Speichern des Benutzerprofils auswirkt, nicht aber während des Arbeitens/Erkennens.

Viel wichtiger – und das scheint überhaupt das Wichtigste zu sein – ist die Art der Sprechweise. Wie es ein Nutzer meint, ist die Erkennungsgenauigkeit und Geschwindigkeit zu 70 % von der eigenen Sprechweise abhängig, so ziemlich gleichgültig bei welcher Hardware. Das heißt soviel wie: deutlich sprechen, gut artikulieren, nicht murmeln, dialektfrei, nicht zu geschwind (aber auch nicht zu langsam – eben natürlich), in ganzen Sätzen (im Gegensatz zum Tippen also den vollständigen Satz schon vorher im Kopf haben). Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es ein anderer Schreibprozess ist, mit Spracherkennungssoftware zu arbeiten. Im Besonderen ist es wichtig, vor dem Diktat schon den ganzen Satz, oder zumindest den Teilsatz im Kopf zu haben, um so der Software die Möglichkeit zu geben, sich auch nach dem Kontext orientieren zu können (so wie es auch wir Menschen tun). Das Erkennen einzelner Wörter ist für die Spracherkennungssoftware bedeutend schwieriger.
Zu Beginn bedarf dies unter Umständen einiger Umstellung, zahlt sich im Endeffekt aber durch weniger Erkennungsfehler aus.

Der letzte wichtige Teil für erfolgreiche Spracherkennung ist die Verwendung eines geeigneten Mikrofons und vor allem auch eines hinreichenden Audiointerfaces. Die Wahl des Mikrofons ist sehr stark auch eine persönliche Entscheidung die sich vor allem nach Verwendung und Zweck ausrichtet. In den KnowBrainer-Foren werden hierzu ausreichend Tipps gegeben. Außerdem gibt es auch einen KnowBrainer-Store in dem Mikrofone und Interfaces direkt bezogen werden können (befindet sich allerdings in den USA).
Einen weiteren Spezialisten für Geräte rund um Spracherkennung habe ich aus Großbritannien gefunden, auf dessen Website (ITSpeaking) gibt es eine gute Auflistung an für Spracherkennung geeigneter Hardware.

Wer nicht allzu gut Englisch spricht, findet auch im deutschen Forum zur Spracherkennung mit Dragon NaturallySpeaking Antworten.


Diesen Beitrag habe ich mit Dragon Dictate 2.0 für Mac diktiert.

Mit Microsoft Kinect Windows 7 steuern

Microsofts Projekt Kinect, ehemals “Projekt Natal”, hatte ich nun lange unter Beobachtung, immer mit dem Gedanken, dass das System für eine alternative Computersteuerung gute Ansätze zeige. Wie derStandard.at nun berichtet, beobachtet Microsoft die Hacks rund um das System mit Spannung.
Auch für die Steuerung des Mauscursors ist es nun so weit, die ersten Versuche mit der Xbox 360-Erweiterung Kinect den ganz normalen Windows-Desktop zu steuern (die Maus zu steuern) sind erfolgreich:

 

Das Video stammt von Wolfgang Herfurtner, Chef der deutschen Firma Evoluce (spezialisiert auf Multi-Touch und Gestensteuerung), der in seinem Blog die neuesten Erfolge zeigt.

Ein Betriebssystem wie Windows 7 ist freilich auf feinere Eingabemethoden als diese (noch) grobe Gestensteuerung ausgelegt. Wie einige Kommentatoren meinen ist Kinect noch nicht sehr feinfühlig, Bewegungen mit dem ganzen Arm sind notwendig. Das mag sehr mühsam erscheinen, für Menschen mit Behinderungen ist das aber weniger relevant, außerdem sagt uns die Ergonomie, je mehr Bewegung desto besser.

The Peregrine: GloveBox für Mac

Iron Will hat die Download-Seite der Peregrine-Website aktualisiert: Als Download gibt es nun verschiedene Versionen der GloveBox und das Microsoft .NET-Framework. Die größte Neuigkeit ist aber die Ankündigung der Mac-Version der Software für September – müsste also schon verfügbar sein. Die konfigurierbaren Berührungsflächen sind zwar hardwaremäßig im Chip des Handschuh-Pods gespeichert (!), also nach Konfiguration auf allen Rechnern nutzbar, jedoch erreicht man die Mac-eigenen Sondertasten nur schwer (außerdem hat nicht jeder einen Windows-Rechner).

Dragon NaturallySpeaking 11: Erster Eindruck

Am 2. September erreichte mich die neue Version von Dragon NaturallySpeaking.

Dragon 11 solle einige Verbesserungen bringen, unter anderem auch geschwinder und genauer sein. Was einem als erstes auffällt ist eine mitgelieferte Kurzübersicht, in der auch die allerwichtigsten Befehle abgedruckt sind. Sehr nützlich. Das Programm hat eine neue Randleiste, in der alle momentan wichtigen Befehle (für das jeweilige Programm) gelistet sind. Das Hilfe-Menü hilft einem wie jeher bei fast allen Angelegenheiten weiter.

Als erster Gesamteindruck kann ich sagen, dass das Programm geschwinder arbeitet, vor allem auch bei der Einrichtung neuer Benutzerkonten schneller erkennt und “out of the box” schneller startklar ist (auch die Meinung im Forum).

Für Benutzer von Dragon NaturallySpeaking 9 oder 10 gibt es eine Aktualisierungsassistenten, der das alte Profil für Dragon 11 aktualisiert.

Für alle anderen Veränderungen, die sich erst im Laufe meiner Verwendung bemerkbar machen, folgen weitere Aktualisierungen (da die Erkennungsgenauigkeit von Dragon NaturallySpeaking 10 schon so gut war, stelle ich momentan einen großen Unterschied zu Version 11 nicht fest).

Bei Amazon gibt es jedenfalls die alte Version zum Schrottpreis von knapp 30 Euro.

Microsofts Ganzkörpersteuerung Kinect ab 10. November im Handel

Microsofts “Projekt Natal”, nunmehr Kinect genannt, wird ab 10. November in Europa für die Xbox 360 in den Handel kommen, berichtet der WebStandard.at. Ab 150 € ist der neue Sender zu haben, die Verwendbarkeit für eine Computersteuerung bleibt noch abzuwarten. Für eine feinfühligere Steuerung ist das System außerdem noch zu ungenau.

Zur offiziellen Website: Microsoft Kinect

Version 11 von Dragon NaturallySpeaking angekündigt

Nuance veröffentlicht in Kürze Dragon NaturallySpeaking 11, die nächste Version der Spracherkennungssoftware Dragon NaturallySpeaking für Windows.

Die völlig neu bearbeitete Software soll mit signifikant kürzerer Reaktionszeit aufwarten, um 15 % weniger Fehler als die Vorgängerversion 10 machen, und eine Vielzahl an Hardware (darunter auch Netbooks) unterstützen.
Die Benutzeroberfläche wurde komplett überarbeitet und eine Vielzahl an Sprachbefehlen, die Maus und Tastatur mehr denn je ersetzen sollen, ergänzt ;-)

Dragon NaturallySpeaking 11 ist laut Nuance ab dem 13. August 2010 für 99 € erhältlich. Die Versionen Professional und Legal kommen am 6. September auf den Markt.

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