Archiv für die Kategorie „Tastaturersatz“

Makros für die Windows 7 Spracherkennung

Microsoft stellt ein ganz wesentliches Tool zur Erweiterung der Windows Spracherkennung zur Verfügung. Die so genannten “Windows Speech Recognition Macros” erweitern die Spracherkennung in sowohl Windows Vista als auch Windows 7. Das Tool – kurz: WSR Macros – macht es möglich, benutzerdefinierte Sprachbefehle hinzuzufügen.

Befehle können einerseits für bestimmte Textphrasen (beispielsweise die eigene E-Mail-Adresse, Postanschrift oder etwa häufig verwendete komplizierte Passwörter…), für Tastenkombinationen, zum Starten von Programmen (oder auch Kommandozeilen-Befehlen), oder – sofern man sich auskennt – mit XML erstellt werden.
Weiters kann man auch schon existierende Befehle um benutzerdefinierte Sprachkommandos erweitern.

Windows Spracherkennung-Erweiterung: WSR Macros

Die Erweiterung gibt es auf der Microsoft-Website zum Download. Als Systemanforderung gibt Microsoft das Betriebssystem Windows Vista an (sowohl 32 als auch 64 Bit), bei meinem Windows 7 lief die Erweiterung aber tadellos. Die Benutzeroberfläche des Tools ist in englischer Sprache, funktioniert aber genauso gut für die deutsche Spracherkennung (habe ich selbst ausprobiert).

Hilfe zur Einrichtung, Befehlsbeispiele und weitere Informationen finden sich auf code.msdn.microsoft.com/wsrmacros.

Testvideo zur Windows 7 Spracherkennung

Ein sehr informatives Video zur Spracherkennung von Windows 7 hat windowsblog.at herausgegeben, offensichtlich das beste Video auf der YouTube-Plattform.

Testbericht MacSpeech Dictate International Deutsch

Der erste Eindruck

MacSpeech Dictate International Deutsch beweist eine sehr gute Erkennungsqualität. Die eingebaute Dragon-Engine macht sich hier bemerkbar. Schon nach dem kurzem Anfangstraining (circa 7 min) erkennt die Software nahezu alles – natürlich nur was im Wortschatz ist – problemlos.
Wie das Hinzufügen und Trainieren neuer Wörter funktioniert, habe ich noch nicht herausgefunden. Denn mit den Befehlen bei MacSpeech Dictate ist das so eine Sache: Sie sind überhaupt nicht logisch. Die Steuerungs-Befehle von Dragon NaturallySpeaking hatte ich in weniger Zeit erlernt, einfach weil sie logisch und natürlich sind.

Einige Beispiele als Gegenüberstellung:

Dragon NaturallySpeaking MacSpeech Dictate
Mach das rückgängig/Rückgängig machen Letzte Aktion widerrufen
Gehe ans Ende Zum Textende bewegen
Kopier das Auswahl kopieren
Füge das ein Zwischenablage einsetzen
Lösche das Lösche Passage

Die vordefinierten MacSpeech Dictate-Befehle sind sehr holprig und absolut nicht natürlich. Nicht einmal für die Mikrofonsteuerung (Mikrofon aktivieren/deaktivieren) gibt es zwei äquivalente Befehle. Um das Mikrofon in den Schlafmodus zu versetzen, muss ich sagen “Mikrofon Schlafmodus”, um es aufzuwecken “fortfahren/Mikrofon aufwecken/aufwachen/wieder zu hören/Mikrofon aktivieren” – also nichts ähnliches. Um es nochmal mit Dragon NaturallySpeaking zu vergleichen, hier habe ich zwei simple Befehle: “wach auf” und “geh schlafen”. Und ich könnte hier noch einige andere Beispiele aufführen.

Das absolut positive an MacSpeech Dictate ist die Möglichkeit, alle Sprachbefehle bearbeiten und auch neue hinzufügen zu können (bei Dragon NaturallySpeaking können Befehle nur ab der Professional-Version hinzugefügt werden). Ich kann also alle Befehle individuell verändern, sowohl den Ausdruck den ich sprechen soll, als auch das, was der Befehl ausführen soll. Wie ich sehe ist beispielsweise der Tastenkombination Command-W der Befehlsspruch “Bearbeiten schließen” zugeordnet. Diesen könnte ich ändern auf “Fenster schließen”, was ja viel logischer ist.
Bei jedem Befehl der mir unklar erscheint, kann ich außerdem nachschauen, was dieser in Wirklichkeit tut. Vorausgesetzt ich verstehe einwenig AppleScript.

Ein Kritikpunkt der schon von vielen angesprochen wurde ist der Umgang mit dem Ausbessern von Diktaten. Sobald man mit Maus oder Tastatur nachhilft, ist die Spracherkennungssoftware verwirrt. Ausbessern mittels Sprache funktioniert dann so gut wie gar nicht mehr. Sogar das Diktieren verursacht dann manchmal Fehlfunktionen, wie beispielsweise das Einfügen scheinbar zufälliger Buchstaben. MacSpeech Dictate weist im Handbuch auf die Unverträglichkeit von Maus/Tastatur und Sprache ausdrücklich hin (die “goldene Regel”), dennoch könnte die Verträglichkeit viel besser sein und das Programm noch stabiler laufen als bisher (Dragon NaturallySpeaking toleriert Maus und Tastatur fast anstandslos).

Conclusio
Alles in allem kann ich die Spracherkennungssoftware MacSpeech Dictate aber jetzt schon auf jeden Fall empfehlen, schon allein wegen der hohen Erkennungsrate.
Über die Steuerung und die weiteren Fähigkeiten des Programms werde ich nach längerer Testzeit besser berichten können, dies war erstmal der erste Eindruck, ein Demonstrationsvideo folgt dann auch noch.

Herstellerwebseite: macspeech.com

<table border=”0″>
<tr>
<td width=”278″><strong>Dragon NaturallySpeaking</strong></td>
<td width=”199″><strong>MacSpeech Dictate</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Mach das rückgängig/Rückgängig machen</td>
<td>Letzte Aktion widerrufen</td>
</tr>
<tr>
<td>Gehe ans Ende</td>
<td>Zum Textende bewegen</td>
</tr>
<tr>
<td>Kopier das</td>
<td>Auswahl kopieren</td>
</tr>
<tr>
<td>Füge das ein</td>
<td>Zwischenablage einsetzen</td>
</tr>
<tr>
<td>Lösche das</td>
<td>Lösche Passage</td>
</tr>
</table>

apfeltalk testet MacSpeech Dictate Deutsch

apfeltalk.de veröffentlichte vor einem Monat einen Testbericht beziehungsweise ein Demo-Video zur deutschen Version von MacSpeech Dictate. Wie mir ein User (in den Kommentaren gepostet) bestätigt, ist die Steuerung bei MacSpeech Dictate zur Textverbesserung einfach nur grauenhaft. Man darf keineswegs in Versuchung kommen mit Maus und Tastatur nachhelfen zu wollen, dann ist der Text mit der Sprachsoftware überhaupt nicht mehr verbesserbar. Bei Dragon NaturallySpeaking gibt es in dieser Hinsicht keine Probleme, da kann ich noch so oft mit Maus und Tastatur dazwischen fummeln…

Zum Artikel: http://www.apfeltalk.de/forum/test-macspeech-dictate-t261452.html

MacSpeech Dictate Screencast from Apfeltalk on Vimeo.

Ein weiterer Test von macwelt.de kommt zu ähnlichem Ergebnis: Texterkennung gut, Steuerung/Navigation noch deutlich verbesserungswürdig.

Neues zu Project Natal, Xbox 360

Die Bewegungssteuerung (sowie Stimmen- und Gesichtserkennung) für die Xbox 360 soll im November 2010 zu äußerst günstigen Preisen erscheinen, berichtet Golem.

Näheres: golem.de

Peregrine: Handschuhsteuerung

Eine neuartige Computersteuerung hat die Firma Peregrine (Bereits im Juni dieses Jahres bei der “Electronic Entertainment Expo) vorgestellt: Einen Handschuh für die Computersteuerung. 27 Sensoren auf vier Fingern schaffen bis zu 250 Aktionen pro Sekunde (APS). Der Handschuh ist für das Computerspielen entwickelt worden, um die Steuerung “schneller, exakter und komfortabler” zu machen.

Sobald der Handschuh erhältlich ist, kann ich über die Steuerung des Computers mit diesem Gerät berichten.

Laut Peregrine soll der Handschuh diesen Herbst auf den Markt kommen, bis jetzt ist es allerdings noch nicht so weit. Die Kosten des Handschuhes belaufen sich auf circa 130 $.

Meldungen:
derStandard.at
GIZMODO

Herstellerwebsite: http://www.theperegrine.com

Beim Spielen von WarCraft III:

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