Archiv für die Kategorie „Hardware“
Spracherkennung: Welches Mikrofon ist gut genug?
Bei Verwendung von Spracherkennungssoftware stellt man sich oft die Frage, welches Mikrofon dafür auch gut geeignet sei. Meistens ist man dazu geneigt, sich ein teures Headset zuzulegen, meint man doch, es würde die Erkennungsrate unglaublich steigern.
Ab einem gewissen Level bringt jedoch ein besseres Mikrofon keine spürbaren Steigerungen der Erkennungsrate. Die Qualitätsprüfung bei Dragon NaturallySpeaking ist oft auch nicht das ausschlaggebende Kriterium.
Über “Wahn und Aberglaube” berichtet ein interessanter Artikel im Anwenderforum für Dragon NaturallySpeaking.
Eine echt ergonomische Tastatur: YogiType
Vor kurzem hat die niederländische Firma Yogitype eine ergonomische Tastatur vorgestellt. Diesmal keineswegs nur ein bisschen in Richtung Ergonomie, sondern wirklich ergonomisch. Wie im Bild zu sehen, ist die Tastatur nicht waagrecht sondern senkrecht beziehungsweise leicht schräg, und für jede Hand extra. Daran erkennt man auch, dass “normale” Tastaturen absolut unnatürliche Handhaltungen erfordern.
Die Tastatur Yogitype will gegen RSI und andere Belastungsprobleme vorsorgen. Mit der Tastatur mitgeliefert werden auch zwei justierbare Handgelenksauflagen, außerdem ist am Eck der Tastatur ein Joystick für die Mausbedienung integriert. Die Zweiteilung der Tastatur erfordert das Zehnfingersystem, auf die Tasten kann man beim Tippen nicht schauen, dafür leuchtet im Inneren der Tastatur die entsprechende Tasten auf.
Durch diese besondere Form soll wie bei allen anderen ergonomischen Tastaturen die Belastungen minimiert und ein schmerzfreies Schreiben viel länger ermöglicht werden. Einen Preis verrät die Herstellerwebsite nicht, auf einer englischen Website findet man allerdings einen Preis von 595 UK£, also circa 650 € – nicht gerade wenig.
Herstellerwebsite: yogitype.com
Preis: nicht angegeben
Weitere Informationen: computer-fuer-behinderte.de
Computer mit den Augen steuern
Bei der diesjährigen GSMA Mobilfunkmesse in Barcelona stellte die Firma NTT DoCoMo eine zukunftsträchtige Steuerungsmethode vor. Mittels Augenbewegungen steuerte ein Mitarbeiter der Firma die Wiedergabe von Musik: Stopp, Pause, Zurückspulen, nächster Titel…
Die Technologie funktioniert selbst bei geschlossenen Augen und ist im Gegensatz zur Spracherkennung unempfindlich auf Umgebungsgeräusche.
Für eine Marktreife braucht es allerdings noch. Man darf allerdings gespannt sein.
The Peregrine Glove – lieferbar ab Ende März 2010
Der Liefertermin des “Peregrine Glove” hat sich noch um zwei Monate verschoben. Da die Ingenieure, so schreibt Iron Will Innovations Inc. in ihrem Rundschreiben, an deutlichen Verbesserungen arbeiten, wie die Firma den Handschuh in der verbesserten Variante erst gegen Ende März 2010 ausliefern. Alle Geeks müssen sich noch gedulden.
Handschrifterkennung: Inklet macht Trackpad des Mac zum Tablet
Vor kurzem stellte die Firma Ten One Design für den Mac ein Programm vor, welches das Trackpad zum Tablet umfunktioniert. Das Trackpad kann dann also zum Zeichnen als auch zur Handschrifterkennung genutzt werden. Dazu wird der Bereich des Trackpads eins zu eins auf dem Bildschirm abgebildet, um eine unverzerrte Zeichnung/Handschrift zu ermöglichen. Die Handschrifterkennung ist im Betriebssystem Macintosh integriert und kann unter den “Systemeinstellungen” aktiviert werden. Das Programm funktioniert allerdings nur auf den neuesten MacBooks mit Multitouch und dem aktuellen Betriebssystem Snow Leopard.
Gemeinsam mit dem Programm Inklet kann der schon länger erhältliche Stift Pogo Sketch (siehe Abbildung) erworben werden. Die Software kostet 25 US-Dollar, kann aber auch als Demo-Version heruntergeladen werden. Im Bündel-Angebot kosten Stift und Software für alle Nicht-Amerikaner (inklusive Versandkosten) um die 60 $ – also circa 42 €.
Als Besitzer eines Pogo Sketch kann ich allerdings sagen, dass dieser äußerst unzureichend funktioniert, und nur nach festem Druck von Trackpads beziehungsweise dem iPhone/iPod Touch erkannt wird – zu den Tablets vom Wacom sind da natürlich Welten Unterschied.
Weitere Informationen, die Downloadmöglichkeit und außerdem Test-Videos finden sich auf der Herstellerwebsite.
Gutes Mikrofon für Spracherkennung wichtig
Um bei der Verwendung von Spracherkennungssoftware gute Ergebnisse erzielen zu können, hängt es wesentlich davon ab, wie gut das Mikrofon ist, welches man benutzt. Auf der CES 2010 hat der Headsethersteller Plantronics ein neues Headset – scheinbar mit überragenden Qualitätsergebnissen – vorgestellt.
geardiary.com hat dazu einen Blog-Eintrag geschrieben.
Das Mikrofon wird ab Februar zu einem Preis von ab 39,99 $ im Handel sein.
Quelle: plantronics.com
Hillcrest Labs Loop Pointer: Die Freiluft-Maussteuerung
Der Loop Pointer von Hillcrest Labs ist ein Zeigegerät mit ähnlicher Idee der Steuerung wie bei der Wii. Das ringförmige Gerät wird freiluftig in alle Himmelsrichtungen bewegt, der Bewegungssensor macht daraus die Mausbewegung auf dem Bildschirm. Der Loop Pointer ist für TV-Geräte entworfen, um auf Medieninhalten navigieren zu können, lässt sich aber auch perfekt für den PC/Mac einsetzen.
Das Gerät hat zwei Maustasten und zusätzlich noch ein Scrollrad. Für 99 US-Dollar ist das Eingabegerät unter anderem über Amazon zu beziehen (allerdings nicht nach Europa…).
Bis jetzt leider nur in den USA lieferbar.
Herstellerwebsite: hillcrestlabs.com/loop
Testbericht: testberichte.de
Weitere Videos auf YouTube: A mouse for your TV, Hillcrest Loop Hands-On
